Natürlicher Winkel: 30°- und 90°-RegelBall zuerst — Richtung des Spielballs nach Ball 2
Effetseitlich 0 · hoch
Ballfülle1/2
TempoNicht angegeben
Halber Ball, natürliches Rollen → der Spielball weicht um 33,7° von der Zielrichtung ab. Ball 2 läuft 30° zur anderen Seite.
In welche Richtung läuft der Spielball, nachdem er Ball 2 getroffen hat? Das bestimmen die Ballfülle und die vertikale Rotation im Moment der Berührung. Ein Spielball, der beim Kontakt weder Vorwärts- noch Rückwärtsrotation hat (gleitet), läuft senkrecht zur Laufrichtung von Ball 2 ab: die 90°-Regel. Ein Spielball, der natürlich rollend trifft, weicht dagegen bei Ballfüllen zwischen 1/4 und 3/4 um etwa 30° von der Stoßrichtung ab: die 30°-Regel. Die größte Ablenkung entsteht beim halben Ball, etwa 34°; deshalb ist der halbe Ball als „natürlicher Winkel“ bekannt.
Wann? Bei Stößen mit Ball zuerst, um die erste Richtung des Spielballs nach Ball 2 abzuschätzen, also wohin er an der 1. Bande läuft. Besonders in Positionen, die mit halbem Ball gespielt werden und gegenüber kleinen Zielfehlern unempfindlich sein sollen.
- Ablenkwinkel (Tabellenwert)33,7
- Ablenkwinkel (°)33,7
Sprachcoach
PRODen Sprachcoach gibt es in den Tarifen Pro und Verein.
AchtungDie Werte gelten für einen geraden Stoß ohne seitlichen Effet. Seitlicher Effet lenkt auch Ball 2 leicht ab und verändert den Weg des Spielballs nach der Bande.
AchtungBei hartem Stoß kann der Spielball Ball 2 erreichen, bevor er ins natürliche Rollen übergeht. Die 30°-Regel gilt, wenn der Ball beim Kontakt natürlich rollt: Das erreichst du mit weichem Stoß, Stoß über der Mitte oder genügend Laufweg.
AchtungDie Werte in der Tabelle sind theoretische Werte; am echten Tisch können Ball-Ball-Reibung und Tuchzustand das Ergebnis um einige Grad verändern.
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